Ein Flüchtlingslager in der Südsteiermark

Ein Flüchtlingslager in der Südsteiermark

Aus einem ab 1914 errichteten Barackenlager für bis zu 20.000 Kriegsflüchtlinge ist die Gemeinde Wagna bei Leibnitz hervorgegangen. Verschiedene Nachfolgelager bestanden bis 1963.

Straßenraster und -namen, Landeskrankenhaus und Fußballverein, aber auch die Biografien vieler BewohnerInnen erinnern noch heute an diese Lager. Aktuell ist der nur wenige Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze liegende Ort wieder mit einer hochbrisanten Flüchtlingssituation konfrontiert.



Der „Fall“ Wagna diente Architektur-Studierenden der TU Graz im Wintersemester 2015/16 als Versuchs-
feld, um das Prinzip Lager, die Transformation in eine „normale“ Gemeinde sowie Kontinuität und Differenz von gegenwärtigen Flüchtlingsgeschichten zu untersuchen. Die breit gefächerten Themen wurden mit digitalen Darstellungsmethoden visualisiert.








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akk – Institut für Architekturtheorie,
Kunst- und Kulturwissenschaften, TU Graz

Lehrende des Masterstudios
Antje Senarclens de Grancy, Anselm Wagner


Begleitende Wahlfächer
Heimo Halbrainer (AK Kulturwissenschaft)

Jacob Wegerer (Informationsvisualisierung)
iam – Institut für Architektur und Medien,
TU Graz

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Wir danken für die Bereitstellung
von Informationen und Bildmaterial:


Franz Trampusch
Bildungshaus Retzhof
SV Flavia Solva